Medien

Die Presse- und Kommunikationsarbeit wird bis 2021 sehr schnell und mit Hochdruck intensiviert. Einerseits werden wir entsprechende Unterlagen bereitstellen, andererseits werden unsere Medien (Print- und Homepage) sowie die Social Media-Kanäle neu aufgelegt und mit entsprechendem Kontext gefüllt.

Auch die bewegenden Bilder werden eine viel gewichtigere Rolle bekommen und auch angedacht sind Medienpartnerschaften in den entsprechenden Bereichen.

 

Kontakt

Peter Beeler, General Manager

+41 (0)79283 04 76

office@weltklasse-am-see.ch

 


Thurgauer Zeitung, 25.2.2021

( In Arbon messen sich alljährlich die besten Rollstuhl-Leichtathleten wie hier im Jahr 2017 Manuela Schär (rechts). Andrea Stalder

 

 

«Weltklasse am See» plant mit Durchführung an Pfingsten

 

Das internationale Meeting der Rollstuhl-Leichtathleten in Arbon wäre die letzte Gelegenheit, sich für die Paralympics zu qualifizieren. Doch die Organisatoren sehen sich mit hohen Hürden konfrontiert.

 

(pd) In rund drei Monaten findet in Arbon das Meeting «Weltklasse am See» statt. Trotz Pandemie und einschneidender bundesrät-licher Verfügung gehen die Organisatoren derzeit von einem Rollsportmeeting im Oberthurgau aus – wenn auch vermutlich angepasst. Angepasst in dem Sinn, dass das Schutzkonzept den Takt und die Art und Weise der Umsetzung beeinflussen wird. Europas grösster Rollsportanlass mit rund 220 internationalen Rollstuhlathleten aus über 35 Nationen sollte über Pfingsten – vom 21. bis 24. Mai – in Arbon stattfinden. Die Veranstalter sowie der Verband Rollstuhlsport Schweiz (RSS) sind guten Mutes und haben den Anlass auf den offiziellen Anmeldeplattformen ausgeschrieben. «Weltklasse am See» ist ein Meeting, das grundsätzlich in zwei Formate aufgeteilt ist: die Schweizer Meisterschaften im Rollstuhlsport sowie das internationale Daniele-Jutzeler-Memorial.

 

Wer darf überhaupt einreisen? Und unter welchem Status?

 

Obwohl eine grundsätzliche Durchführungsbewilligung seitens der Behörden vorhanden ist, muss bis zwei Wochen vor dem Anlass ein Schutzkonzept eingereicht werden und aufgrund dieses entscheiden dann die kantonalen Behörden über eine Durchführung oder eine Absage. Weil «Weltklasse am See» eine internationale Veranstaltung ist und Rollstuhlathleten aus 35 Nationen aus allen Kontinenten teilnehmen werden, muss das Schutzkonzept auf internationalen Grundlagen geschrieben werden. Dabei stellen sich mehrere Fragen: Wer darf überhaupt und unter welchem Status in die Schweiz einreisen? Können Athleten, die aus Hochrisikoländern kommen oder aus Ländern auf der Sperrliste des BAG, starten? Und wenn ja, mit welchen Auflagen? Quarantäne oder PCR-Test? Das Schutzkonzept erarbeiten die Organisatoren in Arbon zusammen mit dem nationalen Verband sowie den Organisatoren des Grand Prix in Nottwil. In einem zweiten Schritt muss die Organisation auf dem Wettkampfgelände den coronabedingten Anforderungen angepasst werden. Beispielsweise die strikte Trennung der Athleten von den Helfern, den Schiedsrichtern sowie vom Publikum, wenn dann überhaupt einige ­Zuschauer teilnehmen dürfen. Weitere heikle Bereiche sind die Verpflegung, die Anreise, der Transport sowie die Parkmöglichkeiten. Strikte Einschränkungen und Sicherheitsmassnahmen herrschen auch in der ganzen Unterbringung. Dies macht die ganze Sache in Arbon noch sehr viel schwieriger, da behindertengerechte Zimmer nicht in Fülle in der Ostschweiz vorhanden sind.

 

Auflagen sind mit hohen Mehrkosten verbunden

 

Der grösste Knackpunkt könnte der medizinische Bereich sein. Abstandsregeln bei jeder Anmeldung, beim Einschreiben, bei der Nummernausgabe sowie überall vorrätige Desinfektionsmittel sind normale Auflagen. Geht es aber um die Themen Schnelltests, Atteste, Impfung oder positive Testergebnisse, tappen die Veranstalter teils im Ungewissen. Kommt dazu: All diese Auflagen, Abklärungen und Umsetzungen sind mit Kosten verbunden, die normalerweise im Eventbudget nicht oder nur marginal Berücksichtigung finden. Die Organisatoren von «Weltklasse am See» rechnen mit Mehrkosten von 10000 bis 20000 Franken.

Finden aber die Paralympics im August in Tokio unter Auflagen statt – das IOC geht grundsätzlich davon aus –, dann wird auch der Anlass in Arbon durchführbar sein. Denn das Meeting im Thurgau ist die letzte Möglichkeit für die Athleten, sich zu qualifizieren respektive die Limiten für die Paralympics zu erfüllen. Die Veranstalter von «Weltklasse am See» stehen solidarisch zu allen behördlichen Massnahmen und Auflagen. Sie wünschen sich seitens Behörden aber Planungssicherheit.


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