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2021-25-2 Tagblatt

«Weltklasse am See» plant mit Durchführung an Pfingsten

Das internationale Meeting der Rollstuhl-Leichtathleten in Arbon wäre die letzte Gelegenheit, sich für die Paralympics zu qualifizieren. Doch die Organisatoren sehen sich mit hohen Hürden konfrontiert.

(pd) In rund drei Monaten findet in Arbon das Meeting «Weltklasse am See» statt. Trotz Pandemie und einschneidender bundesrät-licher Verfügung gehen die Organisatoren derzeit von einem Rollsportmeeting im Oberthurgau aus – wenn auch vermutlich angepasst. Angepasst in dem Sinn, dass das Schutzkonzept den Takt und die Art und Weise der Umsetzung beeinflussen wird. Europas grösster Rollsportanlass mit rund 220 internationalen Rollstuhlathleten aus über 35 Nationen sollte über Pfingsten – vom 21. bis 24. Mai – in Arbon stattfinden. Die Veranstalter sowie der Verband Rollstuhlsport Schweiz (RSS) sind guten Mutes und haben den Anlass auf den offiziellen Anmeldeplattformen ausgeschrieben. «Weltklasse am See» ist ein Meeting, das grundsätzlich in zwei Formate aufgeteilt ist: die Schweizer Meisterschaften im Rollstuhlsport sowie das internationale Daniele-Jutzeler-Memorial.

Wer darf überhaupt einreisen? Und unter welchem Status?

Obwohl eine grundsätzliche Durchführungsbewilligung seitens der Behörden vorhanden ist, muss bis zwei Wochen vor dem Anlass ein Schutzkonzept eingereicht werden und aufgrund dieses entscheiden dann die kantonalen Behörden über eine Durchführung oder eine Absage. Weil «Weltklasse am See» eine internationale Veranstaltung ist und Rollstuhlathleten aus 35 Nationen aus allen Kontinenten teilnehmen werden, muss das Schutzkonzept auf internationalen Grundlagen geschrieben werden. Dabei stellen sich mehrere Fragen: Wer darf überhaupt und unter welchem Status in die Schweiz einreisen? Können Athleten, die aus Hochrisikoländern kommen oder aus Ländern auf der Sperrliste des BAG, starten? Und wenn ja, mit welchen Auflagen? Quarantäne oder PCR-Test? Das Schutzkonzept erarbeiten die Organisatoren in Arbon zusammen mit dem nationalen Verband sowie den Organisatoren des Grand Prix in Nottwil. In einem zweiten Schritt muss die Organisation auf dem Wettkampfgelände den coronabedingten Anforderungen angepasst werden. Beispielsweise die strikte Trennung der Athleten von den Helfern, den Schiedsrichtern sowie vom Publikum, wenn dann überhaupt einige ­Zuschauer teilnehmen dürfen. Weitere heikle Bereiche sind die Verpflegung, die Anreise, der Transport sowie die Parkmöglichkeiten. Strikte Einschränkungen und Sicherheitsmassnahmen herrschen auch in der ganzen Unterbringung. Dies macht die ganze Sache in Arbon noch sehr viel schwieriger, da behindertengerechte Zimmer nicht in Fülle in der Ostschweiz vorhanden sind.

Auflagen sind mit hohen Mehrkosten verbunden

Der grösste Knackpunkt könnte der medizinische Bereich sein. Abstandsregeln bei jeder Anmeldung, beim Einschreiben, bei der Nummernausgabe sowie überall vorrätige Desinfektionsmittel sind normale Auflagen. Geht es aber um die Themen Schnelltests, Atteste, Impfung oder positive Testergebnisse, tappen die Veranstalter teils im Ungewissen. Kommt dazu: All diese Auflagen, Abklärungen und Umsetzungen sind mit Kosten verbunden, die normalerweise im Eventbudget nicht oder nur marginal Berücksichtigung finden. Die Organisatoren von «Weltklasse am See» rechnen mit Mehrkosten von 10000 bis 20000 Franken.

 

Finden aber die Paralympics im August in Tokio unter Auflagen statt – das IOC geht grundsätzlich davon aus –, dann wird auch der Anlass in Arbon durchführbar sein. Denn das Meeting im Thurgau ist die letzte Möglichkeit für die Athleten, sich zu qualifizieren respektive die Limiten für die Paralympics zu erfüllen. Die Veranstalter von «Weltklasse am See» stehen solidarisch zu allen behördlichen Massnahmen und Auflagen. Sie wünschen sich seitens Behörden aber Planungssicherheit.


 

27th January 2021

 

Following today’s International Olympic Committee (IOC) Executive Board (EB) meeting, IOC President Thomas Bach reiterated the IOC’s commitment to delivering the Olympic and Paralympic Games Tokyo 2020 this summer. Speaking with the media afterwards, Bach said: “We are fully concentrated on and committed to the successful and safe delivery of the Olympic and Para-lympic Games Tokyo 2020, starting on 23 July with the Olympic Games and 24 August with the Paralympic Games.” “In the last couple of days, we had consultation calls with the International Federations and the National Olympic Committees, also getting reports from the athlete representatives. We could experience there today, again, that all of them are fully united and committed; all 206 National Olympic Committees, all the International Federations and the athletes are standing behind these Olympic Games. We see the same commitment on the Japanese side with the Japanese government, the Organising Committee and the Japanese Olympic Committee.”

 


2020-6-29: Marcel Hug ist wieder auf der Bahn

(Thurgauer Zeitung: 29.6.2020)

Wie auch für alle anderen Athleten und Wettkämpfer erwachen wieder alle Rollstuhlsportler aus dem Corona-Modus. Es ist eine langersehnte Rückkehr.... so auch für Marcel Hug.


2020-6-25: Vereinsgründung WELTKLASSE AM SEE | Arbon 

Am Donnerstag, 25. Juni 2020 konnte der neue OK-Verein WELTKLASSE AM SEE | Arbon endlich gegründet werden. Auch diese Versammlung ist dem Corona-Lockdown im März zum Opfer gefallen. Man könnte aber auch sagen "gut Ding will Weile haben". Die Statuten und die Organisation wurden angenommen und das Managementboard (Vorstand) schon bestätigt. Im Hinblick auf die Vision und der Umsetzung findet im August eine OK-Sitzung statt, wobei nochmals alle Argumente, alle Pros und Kontras auf den Tisch kommen... Ziel ist es, dass wir alle aus einem Gedanken heraus operieren und WELTKLASSE AM SEE wirklich zu einem Weltklasse-Event und zum Rollsport-Meeting Nr. 1 machen.


 

2020-3-18: Coronavirus schlägt auch bei uns zu!

Aufgrund der aktuellen Situation mit dem COVID-19 (Coronavirus) haben die Schweizer Organisationskomitees beschlossen, folgende Events 2020 abzusagen:

  • UCI C2 Zeitfahren in Niederbipp vom 9. Mai
  • Rollsport am Sempachersee in Schenkon vom       10. Mai
  • ParAthletics Nottwil 2020 World Para Athletics Grand Prix vom 28. bis 30. Mai
  • Daniela Jutzeler Memorial vom 1. Juni 2020

Es war keine leichte Entscheidung, aber die OKs haben die Situation bewertet und aufgrund der aktuellen Massnahmen der Schweizer Regierung (sie stuft die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» ein) keine andere Möglichkeit gesehen, als die Veranstaltungen abzusagen.

 


 

2019-12-30: OK-Präsident Nick Sigg wurde zum Thurgauer Sportförderer 2020 gewählt!

Unser OK-Präsident, Initiant, Mann für alles, kurz gesagt Mister Weltklasse wurde eine besondere Ehre erwiesen. Die Jury des Thurgauer Sportpreises 2020 wählte ihn zum Sportförderer des Jahres! Nick erhält damit Anerkennung für jahrelange, ehrenamtliche Arbeit innerhalt des STV Arbon, dem Thurgauer Kantonalturnverband, in der IG Sport in Arbon..... und...… und.

 

Herzliche Gratulation Nick.

 


 

2019-12-01: Vision 2025

 

Arbon und die Region sollen zum Mittelpunkt und zum weltweiten Hotspot des Rollstuhlsports werden. Zusammen mit über 250 internationalen und nationalen Athleten aus über 35 Nationen, Besucherinnen und Besuchern, Coaches, Trainern, Offiziellen und Angehörigen aus allen Bevölkerungsschichten des Oberthurgaus und den angrenzenden Regionen sowie dem benachbarten Ausland, entwickelt sich WELTKLASSE AM SEE | Arbon zum grösste Rollsport-Meeting No1 Europas.

 

Rollstuhl- und Behindertensport stehen für Leistung, Leidenschaft, Kampf, Energie, Mut, Betroffenheit, Ergeiz, Leistung, Wettkampf, Bewegung, Technik und Durchhaltewillen. Aber auch für Echtheit, Geselligkeit, Verbindung, Emotionen und Austausch.  Wir führen WELTKLASSE AM SEE nicht einfach durch. Nein, wie es der Name sagt, wir wollen WELTKLASSE bieten. Wir wollen das Meeting mit viel Herz inszenieren. Wir wollen die Behindertenwelt und Spitzensport mit der normalen Gesellschaft konfrontieren und verbinden und vor allem das Involvement und die Innovation fördern. Wir wollen den Spitzensport trotz Behinderung thematisieren, uns allen diese Welt zugänglicher machen und auch dem Nachwuchs eine internationale Plattform bieten. Wir stellen die Athleten und die Leistungen ins Zentrum und bieten ihnen eine «Heimat». In einem zweiten Schritt wollen wir WELTKLASSE AM SEE | Arbon zur gesamtheitlichen Experience führen; eine neue, einmalige und nachhaltige Erlebnis-Dimension kreieren.